BuchveröffentlichungStrategien und Instrumente der Interessenvertretung für Wissenschaft, Wirtschaft und InstitutionenNeue Blicke auf Public AffairsGesetze und Verordnungen entstehen keineswegs hinter verschlossenen Türen. Vielmehr laden Ministerien und Bundestagsausschüsse im Verlauf eines Gesetzgebungsverfahrens regelmäßig Interessenvertreter zu Konsultationen und Anhörungen ein. Doch wie steht es vor dem Hintergrund der jüngsten Finanz- und Wirtschaftskrise um das Verhältnis der Wirtschaft zur Politik? Welche Strategie verfolgen Umweltverbände, um ihre Interessen gewahrt zu wissen? Was bedeutet Public Affairs aus Sicht einer Universität oder Forschungsgemeinschaft? Und wie betrachten politische Interessenvertreter – die Adressaten der Public Affairs – das Kommunikationsverhalten von Verbänden, NGOs und anderen Akteuren?
In dem soeben erschienenen Sammelband „Public Affairs – Strategien und Instrumente der Interessenvertretung für Wissenschaft, Wirtschaft und Institutionen“ (Verlag Lemmens Medien) werden die Handlungsoptionen und Formate, die Unternehmen, Verbänden, NGOs und Wissenschaftseinrichtungen bei der Ansprache politischer Entscheider zur Verfügung stehen, eingehend beleuchtet (Einleitung des Herausgebers). Experten wie Gunnar Bender, Edelgard Bulmahn, Michael Donnermeyer, Christian Humborg, Ludolf-Georg von Wartenberg und Michael Wedell (Themen & Autoren) erörtern ihre Einschätzung zur Legitimität von Public Affairs im Spannungsfeld zwischen gebotener Unabhängigkeit politischer Entscheidungen einerseits und dem offenkundigen Bedarf der Politik an Wissenszufuhr andererseits (zum Bestellformular). Das Buch geht zurück auf die Seminarreihe „Public Affairs“ im Rahmen des Masterstudiengangs Wissenschaftsmarketing der TU Berlin.
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